Klever FDP wählt Kandidaten zur Kommunalwahl

Kleve. Ganz im Zeichen der anstehenden Kommunalwahl stand die Ortswahlversammlung der Klever FDP im Kolpinghaus. Die Liberalen wählten ihre Kandidaten für die 22 Wahlbezirke und die Reserveliste für den kommenden Klever Stadtrat.

Auf Platz 1 wählten die versammelten FDP-Mitglieder einstimmig den 35-jährigen Klever Partei- und Fraktionsvorsitzenden Daniel Rütter. Trotz der nach der verlorenen Bundestagswahl  nicht einfachen Situation für die FDP momentan, machte Rütter klar, das wie in 2009 10% als Wahlziel möglich seien. Die Landtagswahl 2012 habe gezeigt, dass mit klarem Profil und ohne Anbiederung an andere Parteien die FDP ihre Anhänger mobilisieren könne. „Den klaren Kurs der FDP im Klever Stadtrat werden wir fortführen und im Wahlkampf offensiv für unsere Positionen werben! Im Gegensatz zu allen anderen Fraktionen haben wir uns immer konsequent für die Schulvielfalt in Kleve stark gemacht. Ein vielfältiges Bildungsangebot das die Wahlfreiheit der Eltern garantiert, wird auch weiter unser Ziel für Kleve sein. Die verfehlten Planungen für das Sontowskicenter auf dem Minoritenplatz konnten wir durch argumentativen Widerspruch und konsequenten Einsatz im Rat entscheidend mithelfen zu verhindern. Kleve tut eine starke FDP einfach gut!“, führte Rütter aus.     

Nach Daniel Rütter wurde, ebenfalls einstimmig, Alexander Bungert aus Reichswalde gewählt, der dem jetzigen Stadtrat als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP angehört. Auf  Platz 3 setzten die Liberalen Ratsherr Barend van Ackeren. Den vierten Platz auf der Reserveliste besetzt Heinrich Krebber aus Kleve, 2012 Landtagskandidat für die FDP, welcher bis dato noch kein Mandat für die FDP inne hat und damit neu in den Rat einziehen würde.

In einer Kampfkandidatur um Platz 5 konnte sich nach 3 Wahlgängen Johannes Peerenboom aus Materborn durchsetzen. Auf den nachfolgenden Plätzen wurden dann einstimmig Richard Evers, Felix Walraven, Gabriele Meinert, Sara Gorißen, Reinhold Tobisch, Philipp Wochnik, Tim Nebelung, Wolf von Laer, Sebastian Kersten, Reinhard Hans und Dietmar Gorißen gewählt.

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